Come To Las Vegas

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Las Vegas, die Stadt des Glücksspiels und der Hoffnung auf den großen Gewinn, im Jahre 1972. Ein Tüftler formt ein Team, um den ganz großen Coup zu landen. Mittels Technik soll dem Glück nachgeholfen werden. Wird der Plan gelingen?

Teilnehmer-Film für die 22. Steinerei, dem deutschen Brickfilm-Festival, in Detmold zum Wettbewerbsmotto „Hoffnung“.

Kommentar des Regisseurs

Zur Story: Zur Steinerei 2026 wurde das Motto „Hoffnung“ ausgegeben. Auch wenn man vielleicht zunächst an biblische Themen denkt, so kam ich auf das Thema Glückspiel.

Glücksspiel ist Hoffnung, nämlich die Hoffnung auf den großen Gewinn. Und der Schauplatz der Handlung war nicht irgendeine Stadt, sondern die Stadt, die wie keine andere für Glücksspiel steht, nämlich Las Vegas.

Als besondere Herausforderung sollte der Film nicht in der Jetzt-Zeit spielen, sondern in den 1970er Jahren. Also Retro-Vibes in allen Bereichen.

Figuren: Zentrale Rolle spielen drei Glückspieler, die bislang eher vom Pech verfolgt wurden. Eher unüblich, haben diese im gesamten Film keine Namen. Aus diesen formt ein „Tüftler“, der sich „Professor“ nennen lässt, ein Team, das dem Glück mittels zeitgemäßer Technik nachhelfen soll.

Der Professor ist übrigens kein unbekannter, denn die Figur kommt bereits als Erfinder Egidius Rombatz im Film „Der Knusperverstärker“ vor. Dieses mal allerdings ohne Sprachfehler.

Daneben noch mit Sprechrollen ein Wachmann und ein Hotdog-Verkäufer.

Die Figuren sollen Personen aus den 1970er darstellen und sind dementsprechend farbenfroher angezogen (z.B. im Casino) und haben entsprechende Frisuren. Für Brickfilme eher unüblich sind hier und da mal farbige Personen mit Afrolook zu erkennen.

Setdesign: Da der Film in den 1970er Jahren, genauer gesagt im Jahre 1972 spielt, mussten Figuren, Fahrzeuge, Gebäude und Inneneinrichtungen diesem Jahrzehnt entsprechen.

Zu Beginn des Films ist gleich das Las Vegas Logo zu sehen, um dem Zuschauer zu zeigen, wo der Film spielt.

Die Innenausstattung des Casinos zeigt den poppig-bunten Stil der 1970er Jahre. Die Croupiers mit knallig-bunten Westen und Teppich- sowie Wanddesign mit geometrischen Mustern. Die Roulette- und Black Jack-Tische wurden selbst designt, wobei die Roulettes sich auch wirklich drehen. Die Spielfelder auf den Tischen wurden am Computer erstellt, auf Papier gedruckt, ausgeschnitten und mit Klebestift aufgeklebt.

Neben einigen 1970er Fahrzeugen, ist auch wieder ein weißer Lieferwagen mit der Aufschrift „Truth Park Skateboard“ zu sehen, der auch schon bereits als Wagen von „Turbo-Paul“ im Film „Die Renter Gang“ und im Film „A Sunny Job“ vorkam.

An einigen Stellen gibt es Beleuchtung, da die Außenaufnahmen teilweise abends – auch wenn es in Las Vegas nie wirklich dunkel wird. So gibt es Gebäude und Fahrzeuge von Funwhole/Lumibricks und die Außenbeleuchtung des Casinos wurde realisiert mit Leuchtsteinen des Herstellers STAX.

Musik: Die Intro-Musik, die in Abwandlung auch beim Abspann verwendet wird, wurde mit der Musik-KI Suno erstellt. Der gesungene Filmtitel sollte eigentlich mit einer Talkbox verfremdet sein, die in den 1970er Jahren Einzug in die Popmusik hielt. Das Ergebnis ist der Versuch, der noch einer Talkbox am ähnlichsten war.

Aber dennoch bringt die Musik groovy funky 1970er Vibes.

Spoiler: Der Film enthält einige Details, die man auch als Easter-Eggs bezeichnen könnte und vielleicht erst beim wiederholten Schauen auffallen. Wer sich also vor dem Schauen des Filmes den Spaß nicht verderben will, sollte hier nicht weiterlesen.

  • Das Las Vegas Zeichen zu Beginn des Filmes zeigt die Aufschrift „Welcome to City of Hope Las Vegas“. Hope bezieht sich dabei auf das Steinerei-Festival-Motto „Hoffnung“. Im Original lautet die Aufschrift „Welcome to Fabulous Las Vegas Nevada“.
  • Der Professor lockt die drei Glückspieler in eine dunkle Gasse. Im Hintergrund ist ein Graffiti „Boettcher Productions“ zu sehen.
  • Der Boden des Hinterzimmers des Skate-Shops zeigt ein Holzmuster. Es handelt sich dabei um eine Bauplatte Holz/Boden von OpenBrickSource.
  • Bei der Einweisung der Glückspieler malt der Professor wilde Formeln auf eine schwarze Tafel. Die Tafel stammt aus dem Lego-Set „Lego Friends – Olivias Ideenwerkstatt“ (3933).
  • Der genannte 4004er Mikrochip gab es wirklich. Es stammt von Intel und ist der erste Ein-Chip-Mikoprozessor, der im November 1971 auf den Markt kam.
  • Das Design der Wände des Casinos stammt aus dem Lego-Set „Lego Dots – Große Box“ (41960) und die großen Platten vom Lego-Set „Lego City Sattelzug“ (60440).
  • Die Roulette-Zahlen, die beim ersten Casino-Besuch aufgerufen werden, sind: 20 schwarz, 6 rot und 26 schwarz. Abgesehen davon, dass die 6 beim Roulette schwarz wäre (3 Mal schwarz war mir zu viel), so ergeben die Zahlen das Datum der Steinerei, also 20.06.26 (bzw. 20. Juni 2026).
  • Der Hotdog-Verkäufer entschwindet am Ende des Films, wobei er ein Liedchen pfeift. Es handelt sich um den Titel „American Pie“, der in den USA einer der erfolgreichsten Titel im Jahre 1972 war.
  • Das Farbspiel im Abspann ist Wand- und Teppichdesign des Casinos.

Bilder

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